Ausbildung zum Online-Aufsteller und Aufstellungsarbeit via Skype, Uebersetzung

Ich habe Natalia Ende Januar diesen Jahres kennen gelernt, als ich auf ihre freundliche Einladung reagierte, innerhalb der ersten Lehreinheit einer Ausbildung zum Online-Aufsteller via Skype als Stellvertreter für Demonstrationszwecke teilzunehmen. Es waren zwei Gastplätze vorhanden und ich bekam einen davon! Ich sollte erwähnen, dass ich mich zu dieser Zeit von einer schweren Grippe erholte, die ich infolge einer prekären Klientenarbeit hatte. Natalia erzählte ich davon.

Sie schlug eine kleine diagnostische Online-Aufstellung vor, ich war einverstanden. Zu dieser Zeit hatte ich so viele Probleme, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen soll. Intuitiv wählte ich die Anfrage, dass ich beständig unterbezahlt werde. Natalia stellte mir nur eine Frage: Was mit meiner Großmutter väterlicherseits passiert ist. Ausgerechnet die Familie meines Vaters und mein Verhältnis zu diesem war, was ich unter keinen Umständen bearbeiten wollte. Ich bin stets davon ausgegangen, dass es eine arme Bauernfamilie war. Dennoch rief ich meinen Vater an und bat ihn, mir von seinen Eltern zu erzählen. Und ich erfuhr viele erstaunliche Fakten über sie.

Beispielsweise war mein Urgroßvater ein Schuhmacher: Bei ihm hat der gesamte Umkreis bestellt und er hat so eine Familie mit 10 Kindern versorgt! Und mein Großvater – ein Bauernkind mit gerade mal drei Jahren christlicher Missionsschulbildung – arbeite in der UdSSR als eine Art Salesmanager. Er war auswärts tätig um Kaufverträge im Namen seiner Firma zu schließen und hatte einen hervorragen Ruf. Er hat ein eigenes Haus gebaut! Er und meine Großmutter hatten vier Kinder, alle sehr talentiert.

Endlich konnte ich meine Großmutter väterlicherseits betrachten und sah, dass wir vieles gemeinsam haben. Ich habe diese Gemeinsamkeit anerkannt und die Ressource von der männlichen Seite der Familie meines Vaters bekommen.

Dann fand die erste Lehreinheit der Ausbildung zu Online-Aufstellern via Skype statt. Mir gefiel sehr, wie Natalia das Seminar leitete, die Teilnehmer einband, Fragen stellte, damit alle am Prozess mitwirkten. Ich muss anmerken, dass die zusammengekommene Gruppe interessant war. Nach dem theoretischen Teil wurde eine Demonstrationsaufstellung gemacht. Der Zustand der Klientin war nicht einfach.

Es wurde eine integrale Aufstellung, in der mehrere Ebenen der Anfrage bearbeitet wurden. Vor Beginn der Arbeit bat Natalia die Gruppe das gesamte Geschehen während der Aufstellung mitzuverfolgen: die Telefonanrufe, was in der Straße passiert usw. Denn all das ist Teil des Prozesses. Und was erstaunlich ist – während der Aufstellung hat mein Ex-Mann angerufen und teilte mir mit, dass er bereit ist mir das Geld wiederzugeben, das er mir seit einem Jahr schuldete! Und das hatte in der Vergangenheit eine Menge meiner Energie verbraucht und gab mir nie die Möglichkeit die Verbindung zu kappen. In einigen Tagen hat er seine Schulden beglichen und nun fühlt sich unsere Beziehung abgeschlossen an.

Von der Aufstellung. Diese dauerte mehrere Stunden mit Unterbrechungen, was angesichts der Komplexität der Anfrage normal ist. Zudem fließt die Energie langsamer, wenn man über Skype arbeitet. Ich wurde als Stellvertreterin der Klientin eingesetzt, was mir als seltsam erschien. Aber später verstand ich was los war – es kam zu einem Moment, in dem aus der Ahnenfamilie des Vaters Ressourcen angenommen werden sollten. Ich bemerkte, dass die Stellvertreterin der Großmutter und ich ähnliche Kleidung trugen. Ich dachte an die Worte: Großmutter, wir ähneln uns und sind doch verschieden! ! Das trifft völlig auf mich zu.

Seit dem hat sich vieles verändert in meinem Leben. Die Beziehung zu meinen Eltern ist so eng wie noch nie! Meine Mutter sagte mir zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich für mich selbst sorgen kann und sie mich nicht erziehen muss! Ich spreche offenherzig mit meinem Vater, was bisher nie der Fall war. Ich habe beschlossen den Kontakt mit Verwandten väterlicherseits zu haben, was ich vorher kategorisch ablehnte, und seine Heimat Karelia zu besuchen. Dort war ich seit meiner Kindheit nicht. Ich habe meine Angst überwunden, dass mir das Geld ausgeht. Ich fühlte mich als ein Teil meiner Familie und, erstaunlicherweise, danach auch als ein Teil der Organisation für die ich seit acht Jahren arbeite. Früher dachte ich aus irgendeinem Grund, dass ich dort nur ein Platzhalter bin, mir die Arbeit nichts bedeutet.

Heute fühle ich den Wert meiner Stellung und kann das frei repräsentieren. Und in mir änderte sich die Einstellung, ich bemerke Perspektiven, die ich früher nicht gesehen habe. Ich habe gelernt auf mich zu hören und meine Wünsche wahrzunehmen. Außerdem habe ich sieben Kilogramm abgenommen – ohne große Anstrengung. Und all das in nur zwei Monaten! Natalia, vielen Dank für Ihre Arbeit!

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