Symptomaufstellungen

Kursdauer 1 Jahr

Im Rahmen dieses Kurses entwickelt man einen systematischen Ansatz, um eine Krankheit oder ein Symptom angehen zu können.  10-20% des Kurses besteht aus der Vorstellung zu den theoretischen Grundkenntnissen, die durch praktische Übungen und kleinen Untersuchungen ergänzt ist. Das Bestandteil des Kurses bilden die Symptomauftsellungen, die 60-70% der Kursdauer in Anspruch nehmen. Ein großer Wert wird auf die strukturelle Arbeit und deren Integration in Familienaufstellungen gelegt. Außerdem werden auch die Symptomaufstellung im Unternehmenskontext besprochen.

Symptomaufstellungen richten sich zunächst auf systematische Gefühle (mehr Informationen erfahren Sie im Bereich Über Symptomaufstellungen). Die Lösung lässt sich immer auf der Systemebene finden, wo das Symptom entstanden ist, in anderen Worten – als es als ein Ereignis, ein Mensch oder ein Besorgnis ins Leben des Menschen eingedrängt hat. Da es in diesen Aufstellungen oft um die Wahl zwischen Leben und Tod geht, und die Trennlinie in diesem Kontext sehr fein ist, ist der Ausgang der Therapie zum großen Teil von der Qualifikation des Therapeuten abhängig. Der Aufsteller muss richtig eingestellt und vor allem in der Lage sein, “die Hand am Puls des Lebens zu halten.”

In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, dass zukünftige Aufsteller sich langfristig weiterbilden lassen und sich persönlich und geistlich weiterentwickeln. Im Rahmen der Ausbildung wird bei uns viel über die Ganzheit der Persönlichkeit und deren Wiederaufbau nach verschiedenen Traumata gesprochen.

Das ist einer der Gründe, warum der Kurs mehr auf praktische Arbeit und nicht Theorie ausgerichtet ist. Praktische Übungen ermöglichen den Kursteilnehmern sich notwendige Fähigkeiten anzueignen. Aus unserer Sicht ist es auch wichtig, dass die Kursteilnehmer in die Forschungs- und wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet eingebunden sind.

Der Kurs erfordert bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse des Grundkurses in systemischen Aufstellungen. Er ist nicht für absolute Anfänger gedacht. Wir sind gerne bereit, im Rahmen des Kurses etwaige Lücken bei den Teilnehmern zu füllen. Im Einzelfall nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Die Hauptthemen des Kurses sind:

  • Warum sind wir krank (oder warum leiden wir). Liebesordnungen und deren Einwirkung auf unsere Krankheiten (Symptome)
  • Was ist ein Symptom? Verschiedene Symptomarten:
    • physische Krankheiten (akute und chronische)
    • Ängste und Panikattacken
    • psychische Krankheiten
    • wiederholende dysfunktionale Verhaltensweisen als Symptom (z.B. chronische Unpünktlichkeit, Unglückskindssymptom)
    • Schmerzen als Symptom; Arbeit mit den Schmerzen (unter anderem seelischen Schmerzen)
    • Blockaden und Schwierigkeiten als Symptom (Infertilität, Hassgefühl, Blockaden, die Selbstentwicklung und –verwirklichung hindern); physische Blockaden
    • Essstörungen und Funktionseinschränkungen
    • Mangel an Lebensenergie als Symptom
    • Symptome in Unternehmen
    • Alle Symptome werden mit der Rücksicht auf ihre Besonderheiten behandelt
    • Gesetzmäßigkeiten, die während der Behandlung von Krankheiten und Symptomen vorkommen. Der Einfluss des psychosomatischen Zustandes auf Körperorgane (z.B. Einwirkung vom Wut auf Leber und Gallenblase). Ähnliche Symptome wie ein Anzeiger auf ähnliche Lebensereignisse und –dynamiken im Familienleben (z.B. Hepatitis B als Wutäußerung einer Frau, die von einem Mann verlassen wurde).
    • Besonderheiten der Arbeit mit Systemkrankheiten.
    • Das Immunsystem im Kontext der Aufstellungsarbeit. Zusammenhang mit dem Familiensystem.
    • Experimentelle Aufstellungen, die von den Kursteilnehmern durchgeführt werden.

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