Bericht über das vierteilige Modell Körper, Emotionen, Intelligenz, Geist. Uebersetzung

Die Klientin L., 39 Jahre alt, hatte die Anfrage zu ihrer Furcht ohne Geld dazustehen und der Ungewissheit des morgigen Tages. Als in der Aufstellung die Figur „Gott“ eingeführt wurde, fing die Klientin an zu weinen und sagte: „Ja! Das ist es, woran ich in letzter Zeit denke. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.“ An dieser Stelle war die Arbeit beendet.

Ich habe mich mir Kollegen beraten und Natalia Spokoinyi hat vorgeschlagen das vierteilige Modell Körper, Emotionen, Intellekt, Geist zu verwenden. Ich habe das Modell angewendet und es war offensichtlich, dass der Intellekt hier dominierte, der Körper und die Emotionen fühlten sich schlecht, während der Geist abseits steht, weit entfernt von den anderen Figuren.

Die Klientin sah das selbst und „abrupt“ fiel ihr der Großvater-Altgläubiger ein, in[NS1]  dessen Dorf sie als fünf-jähriges Kind reiste. Der Großvater wertschätzte seine Bücher, eine antike Bibelfassung. Er las rare Bücher in alt-slawischer Sprache, die er in Perfektion beherrschte. Niemanden ließ er an die Bücher ran, hielt sie in Ehren. Von diesem Modell gingen wir vorsichtig zur Aufstellung über und behielten die Figur des Fokus bei. Das war eine sanfte Einleitung in die Aufstellung, man musste nichts besprechen, erfragen.

Die Aufstellung selbst will ich hier nicht beschreiben, die Klientin entfernte sich hiernach schweigend. Eine Woche später schriebt sie: „Ich lese über das Christentum, über Gott, die Religion allgemein… Ich habe einige Christen kennengelernt, gestern haben wir gemeinsam in einer Kirche gebetet, mit einem Priester gesprochen… Es kommen sowohl Menschen als auch Kenntnisse, in mir verändert sich etwas… Ich kann es noch nicht in Worte fassen“.

Ich sah, dass das Modell in der Praxis funktioniert, ich habe vor sie auch weiter in meiner Arbeit einzusetzen, wofür ich Natalia Spokoinyi danken möchte.

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