Über mich: Meine Ansichten, Überzeugungen, Interessen und Träume

Ich glaube an Gott und an das Gute im Menschen. Mein Christentum ist konfessionsübergreifend, denn ich bin überzeugt, unsere „Zäune“ reichen nicht bis zum Himmel.

Respektiere und habe loyale Haltung gegenüber den Weltreligionen (ohne Extremismus und Fanatismus). In ihrem Inneren glauben alle Menschen an ein Höheres Wesen (Gott, Schicksal, die Kraft des Universums); und Der, an Wen sie glauben, Wen sie auch mit verschiedenen Namen bezeichnen, ist in Wirklichkeit ein und derselbe Gott (Höheres Wesen). Ebendiesen Gott bezeichnen wir im Christentum, im Islam, im Judentum „Gott, Vater“.

Aber bei vielen Menschen haben tragische Ereignisse in der Ahnenreihe dazu beigetragen, dass sie den gnädigen Gott nicht erkennen und an Ihn nicht glauben.

Meine umfassende Erfahrung in der Arbeit mit Menschen zeigt, dass nach einer tiefgreifenden Psychotherapie und spirituellen Arbeit (meiner Meinung nach sind sie miteinander verbunden – eine gute Psychotherapie ist immer spirituell während die spirituelle Arbeit an sich immer auch die Psychotherapie miteinschließt) werden die Menschen lebensbejahend und gläubig.

Meine Lieblingsbücher heute sind „Das Urantia Buch“ und „Harry Potter“. Außerdem lese ich gerne Klassiker und gute moderne Literatur.

Ich denke, dass man mit jedem Menschen eine gemeinsame Sprache finden kann, denn wir haben mehr dass uns verbindet als trennt. Und bin fest davon überzeugt, dass Integration die wichtigste Aufgabe unserer Zeit ist.

Ich hatte großartige Lehrer – den Theologen Alexander Men und Georgi Tschistjakow und im Bereich „Ausbildung“ bereits erwähnte Trainer für Systemaufstellungen. Ich bin fest davon überzeugt (halte diverse Vorträge, Vorlesungen, Seminare darüber), dass Systemaufstellungen nicht im Widerspruch zum christlichen Glauben stehen.

Auf einer Konferenz im Jahre 2009 in Bose segnete mich Archimandrit Basilius Grolimund (Serbische Orthodoxe Kirche), der in allen Orthodoxen und sogar einigen Katholischen Kirchen ein sehr geehrter Starez (Weiser) ist und der über 20 Jahre als Schima-Mönch auf Athos verbracht hat, darauf, die Systemaufstellungen durchzuführen, mit den Worten: “Bezeugen Sie dieses größte Wunder Gottes, dass uns von Gott gegeben worden ist.“

Diese Aussage, dass Systemaufstellungen das größte Wunder der Welt sind, kann ich nur bestätigen. Die Information, die während der Aufstellung bekannt wird, kann dazu benutzt werden, sich selber von außen zu betrachten, das Leben und eigene Probleme von außen zu sehen.

Als ehemalige Mathematikerin würde ich die Systemaufstellung als ein Vorgang bezeichnen, der in der 6.-7. Dimension stattfindet. Da es während der Aufstellung weder Vergangenheit noch Zukunft als Zeitformen existieren, kann man seine vor vielen Jahren gestorbene Verwandte oder noch nicht geborene Familienmitglieder treffen.

Das zeigt, dass die gesamte Menschheit als ein Organismus betrachtet werden kann, in dem wir alle miteinander verbunden sind, wie die Blätter eines Baumes. Unser Körper schwingt mit all den anderen Menschen und dem Universum mit und gibt uns die Information, mit deren Hilfe wir die Probleme lösen können.

Zum Beispiel können wir herausfinden auf wen oder was sich das Problem bzw. das Symptom bezieht, von wem es tatsächlich ausgeht. Sobald das geklärt ist, muss das Offenbarte aufbereitet werden um seine Ressource in dieser Welt zu finden und zu erfüllen. Meine Erfahrung von etwa 900 Aufstellungen hat mich hiervon überzeugt.

Systemaufstellungen, meiner Meinung nach, gründen sich auf zwei wichtigen Geboten: „Dankbarkeit für alles“ und „Wo Gottes Geist ist, dort ist auch die Freiheit“. Diese Methode gibt dem Menschen die Freiheit der Wahl: sich ändern und das Leben bejahen oder alles beim alten belassen und stagnieren. „Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen…“(5. Buch Mose 30:19).

Letzteres ist für den Therapeuten sehr schwierig, da die Wahl dem Patienten überlassen werden soll, und ich halte es für sehr wichtig, die zukünftigen Therapeuten darüber aufzuklären, dass man den Wunsch des Patienten, Stillstand zu wählen, akzeptieren soll. Das ist die beste Prävention für den Therapeuten nicht in die Rolle eines Elternteils zu seinem Kind zu verfallen.

Systemaufstellungen haben meiner Familie, in der es sehr viele Probleme gab, darunter auch „schwierige“ Kinder (z.B. mein Sohn Mischa mit ADHS, Asthma, autistischen Zügen; meine Tochter Mascha, die ohne die Schilddrüse geboren worden war), sehr geholfen.

Als Klientin von Systemaufstellungen, merkte ich selbst, wie sehr sich die Situation für mich und meine Kinder veränderte. Nach der Therapie kann ich, obwohl ich sehr viele schlimme Ereignisse in der Familie hatte, die alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen.

Wenn man alle Hürden überwunden hat und sich genügend qualifiziert hat, kann man auf einem ganz anderem Niveau Menschen helfen. Systemaufstellung ist eine Reise und während wir selbst diesen Weg gehen, können wir auch andere mitnehmen.

Ich bin froh, dass ich diese wunderbare Technik der Systemaufstellung unterrichten kann.

Ich bin mir sicher, dass wir mithilfe der Systemaufstellung zwei scheinbar unvereinbare Teile unserer Psyche verbinden können – die Opfer und Täterrolle, die Eltern- und Kindrolle, männliche und weibliche Teile usw.

Danach werden alle psychologischen Hindernisse beseitigt und somit die erste Stufe der Integration der Persönlichkeit erreicht.

Ich habe einen festen Glauben daran, dass mithilfe der Systemaufstellung sich die Zuwanderer aus Russland und den anderen GUS-Staaten in die deutsche Gesellschaft besser integrieren können.

Deshalb bin ich sehr froh, zusammen mit meinen deutschen Kollegen, ein internationales Institut für Systemaufstellungen zu gründen und werde alles dafür tun, um eine gründliche umfangreiche Qualifikation zu gewähren, um so eine wissenschaftliche und experimentelle Basis für zukünftige Systemaufsteller zu kreieren. Ich lade alle herzlich ein, diesen ersten Schritt in die neue Realität, in der wir uns alle gegenseitig hören, fühlen und verstehen werden, zu machen.

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